2016/2017 - easyCredit Basketball Bundesliga

Bereits vor dem Saisonstart kam es zu wichtigen strukturellen Veränderungen: 

Auf der Pressekonferenz am 15. Juli 2016 wurde offiziell ein neuer Club-Name und ein neues Logo im s.Oliver Headquarter in Rottendorf vorgestellt. Ab der Basketball Bundesliga Saison 2016/17 werden die s.Oliver Baskets als s.Oliver Würzburg an den Start gehen. Des Weiteren konnte man die Verlängerung des Hauptsponsor s.Oliver um drei weitere Jahre bis 2019 bekanntgeben. Die Intention der Veränderung war es, sowohl die enge Verbindung zum Hauptsponsor als auch die Identifikation mit der Stadt Würzburg noch deutlicher zum Ausdruck zu bringen und so mit einem neuen Markenauftritt in Erscheinung zu treten. Der Rufname „Baskets“ wird dem Team weiterhin erhalten bleiben.

 

To be continued…

2015/2016 - Beko Basketball Bundesliga

Nach dem direkten Wiederaufstieg wurde das Ziel für die kommende Saison klar abgesteckt: es zählte nur der Klassenerhalt. Bestätigt durch die erfolgreiche letzte Saison hielt man am Trainerstab fest und schenkte weiterhin Headcoach Doug Spradley und seinem Co-Trainer Stephan Völkel das Vertrauen. Personell gab es einige Veränderungen. Neben den Aufstiegshelden Basti Betz, Max Ugrai, Ruben Spoden und Consti Ebert konnte man unter anderem den bundesligaerfahrenen Point Guard Dru Joyce verpflichten, mit dem man gleichzeitig als Kapitän in die neue Saison ging. Ebenso konnten sich die Baskets Fans auf ein bereits bekanntes Gesicht freuen: Maurice Stuckey kehrte nach einjähriger Abstinenz Würzburg zurück.

Von Überlebenskampf um den Klassenerhalt war jedoch die ersten Spiele wenig zu sehen. Die Baskets legten einen fulminanten Saisonstart hin und gewannen 7 aus den ersten 8 Spielen, was einen Start-Rekord für einen Aufsteiger in der Beko BBL darstellte. Damit nicht genug. Am zehnten Spieltag grüßten die Baskets mit einer Bilanz von 8:2 sensationeller Weise kurzzeitig von der Spitze der Tabelle. Nach der ersten Saisonhälfte konnte man so überragende 11 Siege auf seinem Konto verbuchen und machte sich berechtigte Hoffnungen, eine gute Ausgangslage für die Playoffs zu erspielen. In der zweiten Saisonhälfte konnte man nicht ganz an die Erfolgsserie der Hinrunde anknüpfen und verlor so einige Plätze in der Tabelle. Das Ganze fand am letzten Spieltag seinen Höhepunkt, an dem es im Fernduell mit den Gießen 46ers um den achten und somit letzten Platz der Playoffs ging. Durch Schützenhilfe aus Berlin, die erst in der Overtime die 46ers in die Knie zwangen, sicherte man sich letztendlich einen sensationellen achten Platz und den damit verbundenen Einzug in die Playoffs.

In der ersten Playoff Runde musste man sich schlussendlich mit 3:0 gegen übermächtige Bamberger, die am Ende der Saison ohne Niederlage Deutscher Meister wurden, geschlagen geben

So blickt man unter dem Strich auf eine sehr erfolgreiche Saison 2015/2016 zurück.

 

2014/2015 - Das #WueCOMEBACK in der ProA

Lange lamentiert wurde nach dem Abstieg nicht - noch am letzten Spieltag der Abstiegs-Saison wurde von den s.Oliver Baskets das Motto #WueCOMEBACK ausgegeben, das die Unterfranken durch die gesamte ProA-Saison begleiten sollte. Mit dem Ziel des sofortigen Wiederaufstiegs im Blick wurde mit Doug Spradley ein erfahrener Headcoach verpflichtet und um den ebenso erfahrenen Kapitän Darren Fenn herum ein Team zusammengestellt, das dem Erfolgsdruck gewachsen war.

Von 30 Spielen in der ProA-Hauptrunde verloren die s.Oliver Baskets nur zwei, in der heimischen s.Oliver Arena blieben sie bis zum Finale in 19 Spielen unbesiegt. Im Viertelfinale wurde ProA-Neuling Hamburg Towers in drei Spielen aus den Playoffs gefegt, im Halbfinale wartete mit den OeTTINGER Rockets Gotha dann die schwerste Aufgabe auf dem Weg zum #WueCOMEBACK.

Es war eine hochklassige und spannende Serie: In den ersten drei Spielen setzte sich jeweils das Heimteam durch, und auch in Spiel 4 in der "Blauen Hölle" in Gotha sahen die Gastgeber bis kurz vor Schluss wie die sicheren Sieger aus.

Doch dann drehten die s.Oliver Baskets innerhalb von wenigen Minuten die schon verloren geglaubte Partie und Carlos Medlock wurde zum Helden: Der Baskets-Spielmacher versenkte 13,5 Sekunden vor dem Ende den entscheidenden Dreier zum 59:57-Sieg - die wie immer zahlreich mitgereisten Würzburger Fans feierten mit dem Team auf dem Auswärtsparkett den Einzug ins Finale und damit den erfolgreichen Abschluss der "Mission Wiederaufstieg".

Einziger Wermutstropfen einer äußerst erfolgreichen Saison: In den beiden spannenden Endspielen um die ProA-Meisterschaft mussten sich die s.Oliver Baskets den Gießen 46ers mit insgesamt drei Punkten Differenz geschlagen geben und steigen zum zweiten Mal nach 2011 als ProA-Vizemeister in die Beko BBL auf.

Und so hieß es am Ende: #WueAreBack

2013/2014 - Beko Basketball Bundesliga

Die dritte sollte vorerst die letzte Saison der s.Oliver Baskets in der höchsten deutschen Spielklasse sein: Erst am 7. Spieltag gelang dem Team um den glücklosen Headcoach Marcel Schröder gegen die Eisbären Bremerhaven der erste Sieg - der Beginn einer Abwärtsspirale, die sich auch durch die Trennung von Schröder und die Verpflichtung von Stefan Koch Ende November 2013 nicht mehr rechtzeitig stoppen ließ. Nach 12 Spieltagen standen die Unterfranken mit einer Bilanz von 1-11 in der untersten Etage des Tabellenkellers.

Gekämpft wurde bis zum letzten Spieltag - die s.Oliver Baskets hatten bis zuletzt die Chance auf den Klassenerhalt und gewannen fünf ihrer letzten zwölf Saisonspiele. Am Ende waren es trotzdem die WALTER Tigers Tübingen, die bei Punktgleichheit aufgrund des gewonnenen direkten Vergleichs in der Beko BBL blieben.

Entscheidend für den Abstieg waren damit die zwei Punkte, die der Lizenzliga-Ausschuss der Beko BBL den s.Oliver Baskets wegen eines Verstoßes gegen die Regularien abgezogen hatte. Mit insgesamt elf Siegen und 23 Niederlagen musste sich Würzburg nach drei Jahren wieder in die ProA verabschieden.

2012/2013 - Beko Basketball Bundesliga / EuroCup

„Die zweite Saison ist die schwerste“ - diese Sportler-Weisheit bewahrheitete sich für die s.Oliver Baskets nach der Rückkehr von Marcel Schröder auf den Posten des Cheftrainers. Der mit 33 Jahren jüngste Headcoach der Beko Basketball Bundesliga hat vom Beginn der Vorbereitungszeit mit Ausfällen zu kämpfen, die sich auch durch insgesamt vier Nachverpflichtungen im Laufe der Spielzeit nicht kompensieren lassen.

Eigengewächs Maxi Kleber kann kein einziges Pflichtspiel bestreiten, Center Chris McNaughton verletzt sich im ersten Saisonspiel und fällt 10 Wochen aus, „Mr. Defense“ John Little stößt wegen der Geburt seines Sohnes Kingston erst spät zum Team und zieht sich später eine schwere Blinddamr-Entzündung zu, die ihn monatelang außer Gefecht setzt. Kapitän Ben Jacobson muss noch vor Saison-Halbzeit an der Schulter operiert werden und fällt komplett aus, Scharfschütze Jimmy McKinney verpasst die letzten beiden Monate der Saison wegen einer schweren Knöchelverletzung.

Trotz einiger unnötiger Niederlagen vor allem in den ersten Monaten kann auch die zweite BBL-Saison als Erfolg verbucht werden: Bei ihrer Premiere im EuroCup verkaufen sich die s.Oliver Baskets in einer schweren Gruppe mit drei Siegen und drei Niederlagen ganz hervorragend. Höhepunkt ist ein sensationeller Heimsieg vor 3.000 Zuschauern gegen Valencia Basket.

Und auch in der Liga haben die Unterfranken bis zum letzten Spieltag die Chance, sich erneut für die Playoffs um die Deutsche Meisterschaft zu qualifizieren. Am Ende fehlt den s.Oliver Baskets ein einziger Sieg und sie müssen sich mit Platz neun in der Abschlusstabelle zufrieden geben. Eine Serie aber hat gehalten: Der FC Bayern München bleibt auch im vierten Anlauf ohne Sieg in Würzburg.

2011/12 – Beko Basketball Bundesliga

John Patrick heißt der neue Cheftrainer, Marcel Schröder ist sein Assistent. Mit Jason Boone, Ben Jacobson, John Little und Alex King verpflichten die s.Oliver Baskets nach dem dritten Aufstieg in Serie bundesliga-erfahrene Profis, mit denen sie ihre Erfolge auch in der Bel Etage des deutschen Basketballs fortsetzen können.

Nach einer starken Hauptrunde qualifiziert sich der Aufsteiger mit einer Bilanz von 20 Siegen und 14 Niederlagen als Tabellensechster für die Playoffs. Einen der schönsten Siege feiern sie dabei am 23. Dezember 2011 vor eigenem Publikum gegen Mitaufsteiger FC Bayern München.

Doch das war noch lange nicht das Ende der sensationellen Premieren-Spielzeit: Im Viertelfinale schaltete die Patrick-Truppe mit unbändigem Willen und knallharter Verteidigung den Top-Favoriten ALBA BERLIN aus. Die Hauptstädter gewannen Spiel 1, dann legten die s.Oliver Baskets eine Serie von drei Siegen in Folge hin und zogen ins Halbfinale ein. Erst gegen den späteren Vizemeister ratiopharm Ulm endete der Lauf der Unterfranken, die sich durch Platz vier der Deutschen Meisterschaft gleich im ersten Anlauf für den EuroCup qualifizierten.

2010/11 – ProA

Als Nachrücker für die Hertener Löwen, die als sportlich qualifizierter Aufsteiger die finanziellen Anforderungen der „ProA“ nicht erfüllen konnten, rutschte Würzburg doch noch in die zweithöchste deutsche Spielklasse – nach nur drei Jahren war das erste Ziel von Klaus Heuberger und Jochen Bähr erreicht.

Mit neuem Namenssponsor wurden auch die Ziele neu definiert: Die s.Oliver Baskets unter Leitung ihres Cheftrainers Marcel Schröder belegten in der Endabrechnung trotz einer geradezu unglaublichen Verletzungsserie hinter dem FC Bayern München den zweiten Platz und schafften damit nur vier Jahren nach ihrer Gründung den Aufstieg in die Beko Basketball Bundesliga. Unter anderem gelang dem Schröder-Team ein wichtiger Heimsieg gegen den Spitzenreiter aus München.

Zum Rückspiel vor der ProA-Rekordkulisse von 12.000 Zuschauern in der Münchner Olympia-Halle reisten 2.000 verrückte Baskets-Fans. Gefeiert werden konnte erst am letzten Spieltag: Durch einen Heimsieg im Spitzenspiel gegen den Tabellendritten Chemnitz am 23. April 2011 machten die s.Oliver Baskets die Würzburger Rückkehr ins deutsche Basketball-Oberhaus perfekt.

2009/10 – ProB

Die Spielzeit 2009/10 startete mit wieder Headcoach Berthold Bisselik, der seine Erfolgsgeschichte der Vorsaison nicht fortsetzen konnte. Im Lauf der Saison wurde Assistenz-Coach Marcel Schröder zum Cheftrainer befördert. Der 30-Jährige führte die Mannschaft hinter Meister Dragons Rhöndorf und den Hertener Löwen als Aufsteiger auf den 3. Platz in der 2. Liga „ProB“.

2008/09 – Regionalliga Südost

Der zweite Anlauf in der 4. Liga verlief für die Würzburg Baskets perfekt. Unter Trainer Berthold Bisselik schafften die Unterfranken mit 24 Siegen aus 24 Spielen als souveräner Meister der Regionalliga Südost den nie gefährdeten Aufstieg in die 2. Liga ProB. Wenige Tage später gewann die Bisselik-Truppe auch noch den Bayernpokal – der krönende Abschluss einer rundum erfolgreichen Saison.

2007/08 – Regionalliga Südost

Gleich in der ersten Saison verpasste der SCH Würzburg Baskets mit dem dritten Platz in der Regionalliga Südost nur knapp den Aufstieg in die ProB. Denkwürdig war der erste Heimsieg des neu gegründeten Teams unter Trainer Ivo Nakic: Im einzigen Baskets-Spiel in der Sporthalle auf dem Heuchelhof wurde der Top-Favorit und spätere Meister FC Bayern München (Trainer: Georg Kämpf) in den Schluss-Sekunden noch in die Knie gezwungen.

Historie

s.Oliver Würzburg: Durchmarsch in die Beko BBL

In nur fünf Jahren von der Regionalliga auf Platz vier der Beko Basketball Bundesliga und in den Europa-Pokal: Der Beginn der Geschichte von s.Oliver Würzburg gleicht einer Cinderella-Story, die in dieser Form wohl keiner der beiden Gründerväter in seinen kühnsten Träumen erwartet hätte.

Und das kam so: Der Würzburger Unternehmer Jochen Bähr und Klaus Heuberger, seines Zeichens Kaufmännischer Leiter des Mainfranken Theaters, entwickelten im Frühjahr 2007 die gemeinsame Vision, in der traditionell basketball-begeisterten Dom- und Residenzstadt am Main wieder einen Club in den Profibereich zu führen. Zwei Jahre zuvor war TSK Würzburg (früher DJK s.Oliver Würzburg bzw. s.Oliver Würzburg) nach sieben Spielzeiten in der höchsten deutschen Spielklasse abgestiegen und musste Insolvenz anmelden.

Mit der Gründung der Sport- und Event Würzburg Baskets GmbH legten die beiden Initiatoren den Grundstein für die Verwirklichung ihres ehrgeizigen Plans: Nach dem Erwerb der Regionalliga-Lizenz waren – damals noch in Kooperation mit dem SC Heuchelhof – die SCH Würzburg Baskets geboren, die in der Saison 2007/08 in der Regionalliga Südost ihre Premiere feierten.

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»Tabelle s.Oliver Würzburg 2016|2017

Pos. Team PKT G S N + - Diff. Heim Gast Last10 Serie
1 Brose Bamberg
Brose Bamberg
26:0 13 13 0 1123 849 +274 7 6 10 + 13
2 ratiopharm ulm
ratiopharm ulm
22:0 11 11 0 992 875 +117 5 6 10 + 11
3 medi bayreuth
medi bayreuth
20:4 12 10 2 1029 907 +122 5 5 9 - 1
4 FC Bayern München
FC Bayern München
18:2 10 9 1 865 731 +134 6 3 9 + 3
5 EWE Baskets Oldenburg
EWE Baskets Oldenburg
14:12 13 7 6 1063 1019 +44 5 2 6 + 2
6 ALBA BERLIN
ALBA BERLIN
12:10 11 6 5 907 928 -21 2 4 5 + 2
7 Telekom Baskets Bonn
Telekom Baskets Bonn
12:10 11 6 5 899 911 -12 3 3 6 - 1
8 GIESSEN 46ers
GIESSEN 46ers
12:12 12 6 6 935 903 +32 3 3 5 + 1
9 MHP RIESEN Ludwigsburg
MHP RIESEN Ludwigsburg
12:12 12 6 6 923 925 -2 3 3 5 - 2
10 BG Göttingen
BG Göttingen
10:12 11 5 6 847 885 -38 3 2 4 + 1
11 Eisbären Bremerhaven
Eisbären Bremerhaven
8:16 12 4 8 1013 1071 -58 2 2 3 - 2
12 FRAPORT SKYLINERS
FRAPORT SKYLINERS
8:18 13 4 9 878 967 -89 2 2 3 + 1
13 Science City Jena
Science City Jena
6:16 11 3 8 838 893 -55 1 2 3 - 1
14 s.Oliver Würzburg
s.Oliver Würzburg
6:16 11 3 8 840 899 -59 1 2 3 - 3
15 WALTER Tigers Tübingen
WALTER Tigers Tübingen
6:16 11 3 8 814 900 -86 1 2 3 - 1
16 Basketball Löwen Braunschweig
Basketball Löwen Braunschweig
4:20 12 2 10 836 1016 -180 0 2 1 - 3
17 RASTA Vechta
RASTA Vechta
2:22 12 1 11 867 990 -123 0 1 1 - 6
18 Phoenix Hagen
Phoenix Hagen
0:0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0

Stand: 05.12.2016, 13:09 Uhr