DER TABELLENZWEITE IN DER TURNHÖLLE ZU GAST

Eine Siegesserie wird am 8. Spieltag der easyCredit BBL enden: s.Oliver Würzburg hat drei, die MHP RIESEN LUDWIGSBURG haben sogar fünf Partien in Folge gewonnen - die Barockstädter sind damit zusammen mit dem FC Bayern München und RASTA Vechta aktuell das heißeste Team der Liga. Sprungball zum A81-Duell ist am Samstag um 20:30 Uhr in der Würzburger s.Oliver Arena, Tickets aller Kategorien gibt es im Online-Shop und am Samstag ab 19:00 Uhr an der Abendkasse. Nur drei Tage später ist s.Oliver Würzburg zum Auswärts-Frankenderby bei Brose Bamberg zu Gast (Dienstag, 26. November, 19:00 Uhr). 

„Mit Ludwigsburg kommt ein Gegner, der traditionell sehr robust und athletisch ist und sehr physisch spielt. Es wird ein guter Test für uns, sie stehen nicht ganz zu Unrecht in der Tabelle ganz oben“, sagt Headcoach Denis Wucherer über die RIESEN, die in der vergangenen Saison nach fünf Playoff-Teilnahmen in Folge mit Platz zehn zufrieden sein mussten - unter anderem auch wegen ihrer beiden Niederlagen gegen die Wucherer-Schützlinge: „Im letzten Jahr wussten wir, dass wir gegen ihre Verteidigung in der Offensive gute Lösungen finden würden. Inzwischen verteidigen sie cleverer, und es wird aus meiner Sicht deutlich schwieriger. Im Angriff haben sie durch die Bank Spieler, die zum Korb durchkommen und auch solche, die von weit außen treffen können.“ 

Die Ludwigsburger haben aus dem Feld eine der schwächeren Trefferquoten der Liga, erzielen aber trotzdem knapp 90 Punkte pro Partie und liegen damit auf Rang fünf. Das liegt daran, dass kein BBL-Team bisher mehr Würfe (67,3) bekommt - das schaffen die Schwaben durch eine Kombination aus guter Arbeit am offensiven Brett (11,5 Offensivrebounds pro Spiel), den drittmeisten Ballgewinnen (8,4) und den wenigsten Ballverlusten (8,8) aller 17 Klubs. An der Spitze der teaminternen Scorerliste der MHP RIESEN liegen sechs US-Amerikaner, ihre drei Top-Scorer Khadeen Carrington, Marcos Knight und Nick Weiler-Babb nehmen mehr als die Hälfte ihrer Würfe. 

Khadeen Carrington erzielt als bester Werfer im Kader fast die Hälfte seiner 19,0 Punkte pro Spiel von der Dreierlinie (Trefferquote 52,5 Prozent). Die aktuelle Siegesserie geht einher mit der Nachverpflichtung von Allrounder Marcos Knight, der in den letzten fünf Spielen mit 18,6 Punkten, 4,2 Rebounds und 3,2 Assists ähnlich starke Statistikwerte auflegt wie in der vergangenen Spielzeit. Mit 2,6 Steals pro Spiel ist der 30-Jährige außerdem der erfolgreichste Bälledieb der Liga. Carrington und Knight liegen in der Scorerliste der easyCredit BBL hinter dem Frankfurter Lamont Jones auf den Plätzen zwei und drei.  


„GEGEN LUDWIGSBURG KANN ES AUCH MAL WEH TUN“

„Wir haben Respekt vor Ludwigsburg und sind darauf vorbereitet, dass es wie gegen Frankfurt sehr physisch wird. Den Test gegen Frankfurter haben wir in der zweiten Halbzeit nicht wirklich bestanden“, so Wucherer, der nach aktuellem Stand am Samstagabend personell wieder aus dem Vollen schöpfen kann: „Gegen Ludwigsburg kann es auch mal wehtun. Wir müssen vierzig Minuten dagegen halten, selbst sehr physisch auftreten und clever agieren.“ 

s.Oliver Würzburg hat drei der letzten vier Partien gegen die MHP RIESEN Ludwigsburg gewonnen, insgesamt stehen sechs Siege aus bisher 14 Begegnungen zu Buche. In der s.Oliver Arena fällt die Bilanz mit vier Erfolgen in sieben Heimspielen knapp positiv aus. Die Gäste aus der Barockstadt haben im bisherigen Saisonverlauf nur das Pokal-Heimspiel gegen Braunschweig und das BBL-Auswärtsspiel in Oldenburg verloren. Zuletzt konnte das Team von Headcoach John Patrick in eigener Halle das ersatzgeschwächte Team von ALBA BERLIN mit 81:77 besiegen. 

Das sechste Heimspiel der Saison wird präsentiert von Kullman‘s Grill & Diner, dem Partner-Restaurant von s.Oliver Würzburg. Einlass und Öffnung der Abendkasse der s.Oliver Arena ist am Samstag um 19:00 Uhr, Sprungball zum Duell Achter gegen Zweiter wird um 20:30 Uhr sein. Die Partie wird ab 20:15 Uhr für Abonnenten wie immer live und in HD auf magentasport.de übertragen, Kommentator ist Holger Sauer. Drei Tage später ist s.Oliver Würzburg dann zum vorgezogenen Frankenderby des 10. Spieltags beim Tabellendritten Brose Bamberg zu Gast. 
 

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Pure Emotion.

Foto: Viktor Meshko