Faschings-Heimspiel gegen die Veilchen

s.Oliver Würzburg empfängt am Freitag um 19:00 Uhr die BG Göttingen in der s.Oliver Arena – Freibier für die ersten fünfzig maskierten Zuschauer

(Foto: Heiko Becker)

Noch zwei Heimspiele vor der Länderspielpause: s.Oliver Würzburg hat mit der BG Göttingen und den Rockets aus Erfurt gleich zwei Gegner vor der Brust, mit denen noch eine Rechnung aus dem Hinspiel zu begleichen ist. Beim Faschings-Heimspiel am Freitag um 19:00 Uhr sind die „Veilchen“ aus Niedersachsen am Main zu Gast – für die ersten fünfzig verkleideten Fans gibt es Freibier. Es sind noch Innenraum- und Stehplatz-Tickets für das Spiel verfügbar, die Abendkasse öffnet am Freitag um 17:30 Uhr.

Auch wenn die Gäste aus Göttingen zuletzt neun Spiele in Serie ohne Sieg sind und zu den Kellerkindern der easyCredit BBL gehören – Dirk Bauermann warnt eindringlich davor, den Gegner zu unterschätzen: „Wer immer noch glaubt, dass irgendein Spiel in dieser Liga leicht ist, der braucht nur auf das Ergebnis der Göttinger bei ihrem letzten Auswärtsspiel in Bayreuth schauen, das sie nur mit drei Punkten Unterschied verloren haben“, betont Würzburgs Headcoach: „Wir müssen auch gegen Göttingen alles investieren und das umsetzen, was unser Spiel ausmachen muss. Das fängt für uns bei der Verteidigung an. Da muss jeder einzelne Spieler mehr tun, muss mehr Aggressivität und Energie aufs Feld bringen.“

Wie gefährlich die Veilchen sein können, ist seit dem Hinspiel bekannt: Auch zusammen 39 Punkte von Robin Benzing (23) und Cliff Hammonds (16) genügten den Unterfranken Anfang November nicht, um in Göttingen erfolgreich zu sein. Angeführt von ihren beiden Guards Brion Rush (21) und Michael Stockton (20) setzten sich die Veilchen mit 81:74 durch. Rush und der Sohn von NBA-Legende John Stockton sind neben BG-Rückkehrer Harper Kamp, der auf dem Flügel den seit Monaten verletzten Darius Carter ersetzt, auch die beiden einzigen Göttinger, die im Schnitt zweistellig punkten.

Dejan Kovacevic: „Dürfen uns keine mentalen Breakdowns erlauben“

Spielmacher Michael Stockton ergänzt 14,5 Punkte pro Partie mit 5,5 Korbvorlagen, Brion Rush (14,8 Punkte) ist mit einer Dreierquote von knapp 40 Prozent der gefährlichste Distanzschütze im Aufgebot von Trainer Johan Roijakkers. Der 33-jährige Shooting Guard nimmt pro Partie mehr als sieben Dreier – das ist ligaweit Platz zwei knapp hinter Gabe York aus Bayreuth. Trotz der guten Quoten von Brion Rush und Harper Kamp haben die Veilchen als Mannschaft die schlechteste Trefferquote der gesamten Liga aus dem Dreierbereich – gleichzeitig nimmt kein Team mehr Würfe von jenseits der 6,75-Meter-Linie. Das wirkt sich auch auf die Gesamt-Trefferquote aus dem Feld aus: Auch hier liegen die Göttinger mit derzeit 41,9 Prozent ligaweit auf dem letzten Platz.

Nach bisher sieben Begegnungen in der easyCredit BBL liegen die Gastgeber im Team-Vergleich mit vier Siegen leicht vorne, das liegt aber nicht an den Heimspielen: Die Göttinger waren bisher immer ein gern gesehener Gast in der s.Oliver Arena, wo sie alle drei Gastspiele verloren haben.

Damit das auch am Faschings-Freitag so bleibt, sind von den Hausherren von Anfang an volle Konzentration und hundert Prozent Einsatz gefordert. „Wir müssen weniger auf den Gegner, sondern in erster Linie auf uns selbst schauen“, sagt Dejan Kovacevic, der in Bremerhaven mit sieben Punkten und zwei Blocks in zehn Minuten Einsatzzeit seine bisher beste Partie als Würzburger gezeigt hat: „Wir dürfen uns keine mentalen Breakdowns erlauben, müssen unser Spiel durchziehen und hart verteidigen. Dann bekommt jeder Gegner gegen uns Probleme“, betont der 21-jährige Center.

Sprungball zum Faschings-Heimspiel ist am Freitag um 19 Uhr, Halle und Abendkasse öffnen um 17:30 Uhr. Die Partie wird ab 18:45 Uhr live und in HD auf telekomsport.de übertragen, Kommentator wird Stefan Koch sein. Innenraum- und Stehplatz-Tickets für die Begegnung gibt es auch noch im Vorverkauf im Online-Ticketshop bei CTS Eventim.

08.02.2018

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