Skyler Bowlin wechselt nach Unterfranken

28-jähriger Point Guard erhält bei s.Oliver Würzburg einen Vertrag bis 2020

Der neue Spielmacher von s.Oliver Würzburg heißt Skyler Bowlin. Der 28-jährige US-Amerikaner spielte in den vergangenen beiden Jahren bei den GIESSEN 46ers und Science City Jena in der easyCredit BBL und hat in Würzburg einen Zwei-Jahres-Vertrag erhalten. In der Saison 2016/2017 hat er in Gießen bereits ein Jahr lang mit Headcoach Denis Wucherer und Co-Trainer Steven Key zusammengearbeitet.

„Es ist immer ein Vorteil Spieler zu holen, die uns schon kennen. Dadurch wird die Eingewöhnungszeit deutlich kürzer. Skyler hat in dieser Saison in Jena noch einmal eine Schippe draufgelegt. Er kann beide Guard-Positionen spielen, seine Statistiken machen ihn in der BBL zu einem wertvollen Spieler“, sagt Wucherer über seinen alten und neuen Point Guard: „Er hat sich in den vergangenen zehn Jahren kontinuierlich weiterentwickelt und nach oben gearbeitet. Wir denken dass er jetzt bereit ist, ein Team in die Playoffs zu führen.“

Nach seiner College-Zeit an der Missouri Southern State University begann der 1,91 Meter große Point Guard seine Profi-Karriere in der ProA-Spielzeit 2011/2012 beim Aufsteiger BG Leitershofen/Stadtbergen. Es folgten Stationen in Dänemark (Meister und Pokalsieger 2015 mit Horsens IC), Australien, Österreich und Schweden (Meister 2016 mit den Södertälje Kings), bevor ihn sein Weg 2016 zu den GIESSEN 46ers führte.

Für die Mittelhessen erzielte der 28-Jährige (geboren am 13. Juli 1989) in 33 Partien knapp 9 Punkte, 4 Assists und 1,5 Ballgewinne pro Spiel und versenkte gut 36 Prozent seiner Drei-Punkte-Würfe. Nach seinem Wechsel zu Science City Jena steigerte er sich auf 11,6 Zähler, 5,2 Korbvorlagen, 1,6 Steals und eine Dreierquote von knapp 41 Prozent.

„Ich habe mich für s.Oliver Würzburg entschieden, weil ich zu einem Club wechseln wollte, der Playoff-Ambitionen hat“, sagt Bowlin: „Dieses Jahr waren sie schon knapp davor, und die Voraussetzungen stimmen, um es in der nächsten Saison schaffen zu können. Dass ich Coach Denis Wucherer und seine Art Basketball zu spielen schon kenne, hat auch eine ganz wichtige Rolle bei meiner Entscheidung gespielt.“

28.05.2018

Premium & exklusiv Sponsoren