FÜNF RÜCKKEHRER IM „COURTSIDE LIVE“-SPIEL

s.Oliver Würzburg tritt am Sonntag um 18:00 Uhr bei den 46ers in der Gießener Osthölle an - Einsatz von Neuzugang Devin Oliver noch offen - Drei Heimspiele innerhalb von sechs Tagen vom 9. bis 12. Februar

--> HEIMSPIEL-TICKETS <-- (Foto: V. Meshko)

Rekordverdächtige fünf Akteure von s.Oliver Würzburg kehren am Sonntag an ihre alte Wirkungssstätte zurück: Headcoach Denis Wucherer, Co-Trainer Steven Key, Cameron Wells, Gabriel Olaseni und Skyler Bowlin haben eine mehr oder weniger lange Vergangenheit bei den GIESSEN 46ers. „Unser Fokus liegt nur darauf, das Spiel zu gewinnen. Zuhause haben wir gegen Gießen knapp verloren, obwohl wir genug Chancen hatten. Wir konzentrieren uns darauf, wie wir in Gießen in einer schwierigen Atmosphäre mit dem phantastischen Publikum gewinnen können“, sagt Wucherer, der von 2013 bis 2017 die sportliche Verantwortung bei den 46ers inne hatte.

Die Partie zum Abschluss des 19. Spieltags der easyCredit BBL beginnt am Sonntag um 18:00 Uhr und wird bei MagentaSport ab 17:45 Uhr im Format „Courtside Live“ mit erweiterter Berichterstattung und Blick hinter die Kulissen übertragen. Die Moderation übernimmt Holger Speckhahn, Kommentator ist Stefan Koch und als Experte wird Pascal Roller am Start sein.

Das Hinspiel war - wie so oft in den Duellen zwischen den Mittelhessen und den Unterfranken - eine spannende Angelegenheit: Die 46ers konnten sich am 4. Spieltag mit 85:81 in der s.Oliver Arena durchsetzen, weil bei s.Oliver Würzburg in der Schlussphase einfach kein Wurf mehr fallen wollte.

Bester Akteur der 46ers war damals etwas überraschend nicht der frisch zum (deutschen) ALLSTAR-Starter gewählte Center John Bryant, der mit 20,5 Punkten und 11,1 Rebounds pro Partie auf MVP-Kurs liegt und die Liga in beiden Kategorien anführt. Vielmehr war Flügelspieler Brandon Thomas war mit 23 Punkten und 5 erfolgreichen Dreiern der entscheidende Mann des Spiels.

„Der Schlüssel zu einem Sieg gegen Gießen liegt in der Defensive. Ganz ausschalten kann man John Bryant natürlich nicht. Wir müssen einen Weg finden gegen ihn gut zu verteidigen, ohne dass gleichzeitig ihre starken Werfer von außen heiß laufen. Dass wir im Angriff Lösungen gegen sie finden können, haben wir im Hinspiel gezeigt“, so Denis Wucherer: „Natürlich freue ich mich auf das Spiel und die Atmosphäre in der Halle. Ich würde mich aber noch deutlich mehr freuen, wenn wir am Ende als Sieger vom Parkett gehen und es ein gelungener Trip nach Gießen war.“

Beide Teams haben seit dem Hinspiel personelle Veränderungen vorgenommen: Mike Morrison war auf Würzburger Seite Mitte Oktober noch nicht dabei, dazu kommt Devin Oliver als jüngste Neuverpflichtung, über dessen Einsatz erst am Spieltag entschieden wird - von sieben Ausländern dürfen bekanntlich nur sechs eingesetzt werden: „Es kann auch sein, dass wir auf unsere Aufstellung aus den letzten Spielen zurückgreifen und Devin erst am Mittwoch beim Spiel in Ungarn viele Minuten geben, damit er sich mit den Jungs einspielen kann“, sagt Wucherer.

s.Oliver Würzburg hat wettbewerbsübergreifend sechs Spiele in Serie gewonnen, darunter drei Partien in der easyCredit BBL beim MBC, in Crailsheim und gegen Ludwigsburg. Die 46ers, die vor wenigen Wochen mit Jared Jordan den Spielmacher mit den meisten Korbvorlagen der Liga-Geschichte verpflichtet haben, waren zuletzt gegen Braunschweig und in Bonn erfolgreich, obwohl sie in beiden Spielen 97 gegnerische Punkte kassierten.

Der schwächsten Verteidigung steht allerdings auch die zweitbeste Offensive (89,7 Punkte) der Liga gegenüber. Das liegt nicht nur an John Bryant, sondern auch an den fünf Mitspielern des Centers, die mehr als 40 Prozent ihrer Dreierversuche treffen und zwischen 10 und 14 Zählern pro Spiel beisteuern: Brandon Thomas, Max Landis, Larry Gordon, David Bell und Benjamin Lischka.

Nach dem ersten Auswärtsspiel der Rückrunde und vor dem  nächsten Länderspielfenster warten gleich drei BBL-Heimspiele innerhalb von sechs Tagen auf s.Oliver Würzburg: Gegen Crailsheim (9. Februar, 18:00 Uhr), Göttingen (12. Februar, 20:30 Uhr) und Ulm (14. Februar, 20:30 Uhr).

01.02.2019

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