WICHTIGES SPIEL FÜR BEIDE TEAMS

16. Spieltag der easyCredit BBL: s.Oliver Würzburg tritt am Samstagabend beim Mitteldeutschen BC an

--> HEIMSPIEL-TICKETS <-- (Foto: V. Meshko)

Nach dem starken Auftritt im FIBA Europe Cup gegen den ungarischen Meister Szolnoki Olaj wartet auf s.Oliver Würzburg in der easyCredit BBL eine richtungsweisende Partie: Am vorletzten Spieltag der Hinrunde treten Headcoach Denis Wucherer und sein Team beim Tabellensechzehnten Mitteldeutscher BC an. Sprungball in der Stadthalle Weißenfels ist am Samstag um 20:30 Uhr, das Spiel wird ab 20:15 Uhr live auf MagentaSport übertragen.

Beim 118:71-Erfolg gegen Szolnok am Mittwoch in der s.Oliver Arena „waren alle Spieler involviert, wir waren von Anfang an aggressiv und haben mit einer gewissen Härte gespielt, die wir auch in der BBL brauchen“, sagt Denis Wucherer: „Der MBC wurde gerade in den letzten Spielen immer erst spät niedergerungen. Wenn man dort als Mannschaft hinkommt, die für sie in Schlagdistanz ist, dann werden sie sicher mit viel Feuer und Energie spielen. Darauf müssen wir vorbereitet sein. Es ist für beide Teams ein extrem wichtiges Spiel.“

Durch einen Auswärtssieg beim Schlusslicht in Crailsheim und den bisher einzigen Heimsieg der Saison gegen die Telekom Baskets Bonn gelang es den „Wölfen“ aus Weißenfels kurz vor dem Jahreswechsel, die Abstiegsränge der BBL-Tabelle zu verlassen. Das daraus gewonnene Selbstvertrauen zeigte sich im Anschluss auch über weite Strecken bei den beiden Niederlagen in Ludwigsburg (86:93) und zuhause gegen Oldenburg (74:89).

Während bei s.Oliver Würzburg bei der Abfahrt Richtung Mitteldeutschland am Freitag alle Spieler einsatzbereit waren, hat sich bei den Saale-Städtern ausgerechnet Top-Scorer Trevor Releford (14,5 Punkte pro Partie) beim Spiel in Ludwigsburg eine Knieverletzung zugezogen, die seinen Einsatz auch am Samstag verhindern dürfte. Mit Jovan Novak steht Trainer Aleksandar Scepanovic aber ein weiterer starker Spielmacher zur Verfügung - der Serbe erzielte in Abwesenheit von Releford 18 Punkte gegen Oldenburg. Sein Landsmann Aleksandar Marelja, auf der Centerposition zuhause, feierte gegen die Niedersachsen mit 13 Punkten ein gelungenes Comeback nach längerer Verletzungspause.

Mit Lee Moore, James Farr und Sergio Kerusch haben die Wölfe noch drei weitere Akteure, die pro Spiel zwischen 9,5 und 13 Punkte auflegen. In der Gesamtbilanz liegt s.Oliver Würzburg nach acht Begegnungen mit fünf Siegen vorne und hat die letzten vier Partien gegen den Mitteldeutschen BC gewonnen. Der letzte Erfolg der „Wölfe“ gegen die Unterfranken datiert aus der Spielzeit 2013/2014. Kleine Notiz am Rande: Würzburgs Co-Trainer Stephen Arigbabu hat 2004 als Leitwolf und Kapitän mit dem Mitteldeutschen BC ungeschlagen den FIBA Europe Cup gewonnen - der größte Erfolg in der Clubgeschichte der Gastgeber.

 

Mike Morrison bleibt weitere vier Wochen

Schon vor der Auswärtsfahrt nach Weißenfels haben sich s.Oliver Würzburg und Center Mike Morrison auf eine Verlängerung des 6-Wochen-Vertrags geeinigt, der nach der Partie ausgelaufen wäre. Der 29-Jährige bleibt zunächst für weitere vier Wochen bis zum nächsten Länderspiel-Fenster nach dem Heimspiel gegen ratiopharm ulm Mitte Februar.

„In den vergangenen sechs Wochen haben alle gesehen, dass Mike uns mit seinen Emotionen, seiner Energie und seinem Kampfgeist wichtige Impulse gegeben hat und uns weiterhilft. Wir sind froh, dass er uns mindestens vier weitere Wochen zur Verfügung steht. Wir haben bis dahin in der Liga viele wichtige Spiele vor uns“, sagt Headcoach Denis Wucherer: „Die Verlängerung seines Vertrags vorerst bis Mitte Februar gibt uns danach außerdem eine gewisse Flexibilität und Handlungsspielraum. Wir sind Mike dankbar, dass er sich dazu bereit erklärt hat.“

Der 2,06 Meter große US-Amerikaner hat bisher fünf easyCredit BBL-Partien für s.Oliver Würzburg bestritten und kommt in durchschnittlich 16 Minuten Einsatzzeit auf sechs Punkte, vier Rebounds und 1,4 Korbvorlagen pro Partie.

11.01.2019

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