SCHWIERIGE AUFGABE IN RUSSLAND

s.Oliver Würzburg tritt am Aschermittwoch um 16:00 Uhr deutscher Zeit im Achtelfinale des FIBA Europe Cup bei Avtodor Saratov an - Kostenfreier Livestream der Partie auf dem Youtube-Kanal der FIBA

--> HEIMSPIEL-TICKETS <-- (Foto: V. Meshko)

Der Modus macht‘s möglich: Wenn s.Oliver Würzburg am Aschermittwoch um 16:00 Uhr deutscher Zeit im Achtelfinale des FIBA Europe Cup (FEC) bei Avtodor Saratov in Russland antritt, dann treffen zwei der besten Teams der bisherigen FEC-Saison aufeinander. Beide Clubs haben zehn ihrer bisherigen zwölf Spiele und ihre Gruppen in der Vor- und der Zwischenrunde gewonnen. Da im FEC alle Playoff-Runden in Hin- und Rückspiel absolviert und die Ergebnisse addiert werden, wird es für s.Oliver Würzburg im altehrwürdigen Kristall-Sportpalast darauf ankommen, sich eine möglichst gute Ausgangsposition für das Rückspiel am 13. März um 19:00 Uhr in der s.Oliver Arena zu verschaffen. Die Partie wird als kostenfreier Livestream auf dem Youtube-Kanal der FIBA übertragen.

„Es ist schon etwas Pech, wenn zwei der stärksten Mannschaften aus der Zwischenrunde bereits im Achtelfinale aufeinander treffen. Das hat die Art und Weise der Auslosung so ergeben und es macht keinen Sinn, darüber zu diskutieren. Wir haben mit Saratov nicht nur einen harten Brocken erwischt, sondern am Dienstag auch einen interessanten und langen Trip nach Russland. Mal sehen, wie gut wir uns bis Mittwoch davon erholen können“, sagt Headcoach Denis Wucherer.

Nicht einfacher wird die Aufgabe dadurch, dass mit Jordan Hulls, Joshua Obiesie und Brad Lösing gleich drei Aufbauspieler nicht mit nach Saratov reisen konnten. Flügelspieler Devin Oliver ist aber wieder einsatzbereit, so dass Wucherer am Aschermittwoch auf sechs Import-Spieler setzen kann. Der Gegner aus der 840.000-Einwohner-Stadt an der Wolga kann seit Ende Februar einen Ausländer mehr aufbieten: Mit dem 26-jährigen Aufbauspieler D.J. Newbill hat der neue Headcoach Evgeny Pashutin einen defensiv starken und international erfahrenen US-Amerikaner verpflichtet.

Auch ohne den 1,93 Meter großen Neuzugang war Saratov im FIBA Europe Cup bisher mit 96,2 Punkten pro Partie die Mannschaft mit der zweitstärksten Offensivausbeute hinter dem dänischen Vertreter Bakken Bears (Würzburg: 88,3 Punkte). Bei den Rebounds und Blocks liegen die Russen auf Rang eins, bei der Dreierquote mit 42,3 Prozent auf Rang drei des FEC, knapp vor s.Oliver Würzburg (41,4 Prozent). Außerdem hat der europapokal-erfahrene Club aus Russland im FEC noch kein Heimspiel verloren.

Die Europacup-Saison begann für Saratov Ende September allerdings mit dem Aus in der Qualifikation für die Basketball Champions League gegen den Schweizer Meister Fribourg: In der Schweiz gab es ein 89:89, im Rückspiel in Saratov eine knappe 76:78-Niederlage.

Mit den drei US-Amerikanern Trae Golden (18,0 Punkte/5,8 Assists), Perrin Buford (17,1 Punkte/7,9 Rebounds) und Tre McLean (14,1 Punkte/6,6 Rebounds) haben die Russen ein Scorer-Trio zur Verfügung, das im bisherigen FEC-Saisonverlauf für rund 50 Punkte pro Partie gut ist. Der serbische Power Forward Boris Savovic, ehemaliger Spieler des FC Bayern München, kam im FIBA Europe Cup erst viermal zum Einsatz, erzielte dabei aber im Schnitt 15 Punkte und holte 7,5 Rebounds.

Durch den Modus ist im Hinspiel auch ein Unentschieden möglich. Das Rückspiel (Mittwoch, 13. März 2019, 19:00 Uhr, s.Oliver Arena) wird nur dann verlängert, wenn der Spielstand nach vierzig Minuten in der Summe beider Spiele ausgeglichen ist. Nach der Rückkehr aus Russland am Donnerstag beginnt für s.Oliver Würzburg die Vorbereitung auf das wichtige easyCredit BBL- Heimspiel gegen den Mitteldeutschen BC - Sprungball zum Duell mit dem Weißenfelser Wölfen wird am Samstag um 18:00 Uhr in der rot-weißen Turnhölle sein.

05.03.2019

Premium & exklusiv Sponsoren