NBBL: PLATZ FÜNF IST SICHER

Es war die nächste knappe Niederlage, zu meckern gibt es dieses mal aber nichts: Ohne nominellen Spielmacher hat das NBBL-Team der s.Oliver Würzburg Akademie am Sonntag in Chemnitz mit 72:77 knapp den Kürzeren gezogen. „Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, die sich von einem Rückstand mit zwanzig Punkten wieder auf ein Unentschieden zurückgekämpft hat. Auch wenn es dann am Ende nicht ganz gereicht hat, muss ich den Jungs ein großes Kompliment machen. Die Art und Weise wie wir uns heute verkauft haben zeugt von großem Charakter“, sagte Headcoach Sepehr Tarrah.

Ersatzgeschwächtes NBBL-Team der s.Oliver Würzburg Akademie unterliegt in Chemnitz mit 72:77

(Foto: Gerd Ulherr)

Es war die nächste knappe Niederlage, zu meckern gibt es dieses mal aber nichts: Ohne nominellen Spielmacher hat das NBBL-Team der s.Oliver Würzburg Akademie am Sonntag in Chemnitz mit 72:77 knapp den Kürzeren gezogen. „Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, die sich von einem Rückstand mit zwanzig Punkten wieder auf ein Unentschieden zurückgekämpft hat. Auch wenn es dann am Ende nicht ganz gereicht hat, muss ich den Jungs ein großes Kompliment machen. Die Art und Weise wie wir uns heute verkauft haben zeugt von großem Charakter“, sagte Headcoach Sepehr Tarrah.

Ohne den kranken Julius Böhmer und die verletzten Nils Leonhardt und Malcolm Streitberg hatte der Trainer keinen Spielmacher zur Verfügung: „Chemnitz hat das ausgenutzt und viel Druck gemacht, damit sind wir in der ersten Halbzeit nicht gut zurecht gekommen“, berichtete Tarrah: „Unser Hauptproblem war aber die Verteidigung, die vor der Pause 48 Punkte zugelassen hat. Das hat auch nichts damit zu tun, dass wir keinen Pointguard hatten.“

Nach einer deutlichen Halbzeitansprache „haben wir dann viel intensiver verteidigt, härter gespielt und Punkt für Punkt aufgeholt. Die Jungs haben stark gekämpft und viel Moral gezeigt. Am Ende ist uns dann etwas die Kraft ausgegangen. Das hat zu ein paar kleinen Fehlern und zum Sieg für Chemnitz geführt“, so Tarrah.

Trotz der Niederlage haben die Akademiker den 5. Platz in der NBBL-Hauptrunde 3 inzwischen sicher – selbst im Fall einer Niederlage in Braunschweig am kommenden Sonntag ist ihnen die gute Ausgangsposition für die Playdowns nicht mehr zu nehmen, denn der direkte Vergleich geht in jedem möglichen Fall zu Gunsten der s.Oliver Würzburg Akademie aus. „Wir wollen in Braunschweig aber auf jeden Fall zurück in die Erfolgsspur“, betont Tarrah.

Der Gegner in der ersten Playdown-Runde steht auch bereits fest: Ende März geht es in einer Best-of-Three-Serie mit Heimvorteil gegen den TSV Jahn München, der die NBBL-Hauptrunde 4 auf Rang acht beenden wird.

 

NINERS Academy – s.Oliver Würzburg Akademie 77:72 (20:8, 28:24, 15:25, 14:15)

Für Würzburg spielten:
Lukas Roth 20 Punkte/5 Dreier, Ben Bredenbröcker 14, Michael Javernik 10 (9 Rebounds), Jonas Glas 10/1 (7 Assists), Nico Orfanidis 7, Yannick Mergler 5, Luka Basic 3/1, Lukas Zerner 2, Max Kriegbaum 1.

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