NBBL: WARTEN AUF DEN ERSTEN SIEG

Es ist bisher eine schwierige Saison für die U19 der s.Oliver Würzburg Akademie: Nach fünf Spieltagen liegt das Team von Headcoach Enrico Kufuor weiter ohne Sieg am Tabellenende der NBBL-Hauptrunde B Süd-Ost. Zwar zeigten die Akademiker in Crailsheim eine deutliche Leistungssteigerung und gewannen die erste Halbzeit mit 40:34, mussten sich am Ende aber erneut geschlagen geben – Crailsheim drehte die Partie im dritten Viertel und gewann mit 85:72. 

"Das war definitiv unsere beste Halbzeit und unter dem Strich auch unser bestes Spiel bisher. Deswegen ist es schade, dass wir uns wieder nicht belohnen konnten", sagte Kufuor: "Crailsheim hat in der zweiten Hälfe die Intensität hochgeschraubt. Wir konnten in den ersten fünf Angriffen den Ball nicht bewegen und haben ihnen leichte Körbe gegeben. Dadurch hat sich das Momentum gedreht." 

Zufrieden ist der NBBL-Coach bei Halbzeit der Hauptrunde Süd-Ost vor allem damit, "dass wir uns von Woche zu Woche weiter verbessern. Allerdings sollten wir das jetzt irgendwann endlich auch in Siege ummünzen". In den verbleibenden fünf Spielen der Hauptrunde können er und sein Team noch dreimal in der heimischen Deutschhaus-Halle antreten, zum ersten Mal an diesem Sonntag um 12 Uhr gegen das Team Urspring. 

Gegen die Mannschaft der renommierten Urspringschule wollen sich die Akademiker deutlich besser verkaufen als im Hinspiel, als sie im ersten und im dritten Viertel im Angriff nicht viel Zählbares zustande brachten. Mit Ausnahme des ersten Spieltags waren vor allem die zehn Minuten nach der Pause immer eine schwierige Phase für die Akademiker: Im Schnitt ging das dritte Viertel in den letzten vier Spielen mit 12,5 Punkten Differenz verloren. 

Die weiteren Heimspiele der NBBL-Hauptrunde finden am 1. Dezember um 15:00 Uhr (Crailsheim) und am 2. Februar 2020 (TS Jahn München) statt. Danach geht es dann in der Abstiegsrunde Süd in sechs weiteren Spielen um den Klassenerhalt. 


HAKRO MERLINS CRAILSHEIM – SOW AKADEMIE 85:72 (18:26, 16:14, 26:12, 25:20)

Für Würzburg spielten:
Adrian Worthy 28 Punkte/3 Dreier (6 Rebounds/4 Steals), Obed Francisco 16/3 (7 Rebounds/3 Steals), Lukas Roth 12/3, Luca Basic 5/1, Elijah Ndi 3/1, Nico Orfanidis 3, Finn Ludwig 3, Yannick Mergler 2 (7 Rebounds/3 Assists). 

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Lukas Roth

Foto: Patrick Wötzel