ZWEITER NEUZUGANG IST EIN KLEINER POINT GUARD

Die zweite Neuverpflichtung für die easyCredit BBL-Spielzeit 2022/2023 ist unter Dach und Fach: US-Spielmacher O‘Showen Williams hat bei s.Oliver Würzburg einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschrieben. Der 24-jährige Point Guard spielte zuletzt in Slowenien, dem Heimatland von Headcoach Sasa Filipovski, und erreichte mit Terme Olimia Podcetrtek das Halbfinale um die Meisterschaft.

Dass Grösse auch im Basketball nicht alles ist, haben in der aktuellen easyCredit BBL-Saison Justin Robinson (Bamberg / 1,73 Meter), T.J. Shorts (Crailsheim / 1,75 Meter) und der „Most Valuable Player“ Parker Jackson-Cartwright (Bonn / 1,80 Meter) zur Genüge bewiesen. Mit O‘Showen Williams hat jetzt auch s.Oliver Würzburg einen 1,80 Meter kleinen und wendigen Aufbauspieler unter Vertrag genommen, der im Alter von 24 Jahren (geboren am 22. Oktober 1997 in Macon/Georgia) noch am Anfang seiner Karriere steht.

„O‘Showen ist ein junger und hungriger Spieler, der jetzt zwei Jahre in Europa in kleineren Ligen und Klubs hinter sich hat. Er will sich bei uns weiterentwickeln und in der BBL den nächsten Schritt machen“, sagt Kresimir Loncar, Manager Sport und Scouting, über die zweite Neuverpflichtung: „Er hat einen sehr guten Wurf, versteht das Spiel und ist auch ein guter Verteidiger.“

O‘Showen Williams ist in einer Großfamilie mit drei Brüdern und zwei Schwestern aufgewachsen und spielte drei Jahre für die Appalachian State University in North Carolina, ehe er in der Saison 2020/2021 den Schritt nach Europa machte: Bei den Reading Rockets in der zweiten englischen Liga avancierte er als „Rookie“ zum Topscorer (21,9 Punkte) seines Teams.

Auf das Radar von Headcoach Sasa Filipovski kam Williams durch seine zweite Profi-Saison in Slowenien: In 25 Liga-Spielen für Terme Olimia kam er als Starter auf der Spielmacherposition im Schnitt auf 14,1 Punkte, 5,3 Assists sowie 2,2 Ballgewinne pro Partie und traf 41 Prozent seiner Dreierversuche. Eine seiner besten Leistungen zeigte er in Spiel 2 der Halbfinalserie beim 85:65-Sieg gegen die Helios Suns mit 25 Punkten, 8 Assists und 7 Steals - die anderen beiden Partien gingen jeweils ganz knapp an den späteren Vizemeister. 

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Foto: Ales Fevzer